Das sind wir

Ensemble

Arnold Pfeifer

Ich mache nun schon fast 30 Jahre lang Theater, seit etwa 25 Jahren leite ich Theater aller art. Für mich ist der Name Programm, und wir haben schon sehr unterschiedliche Theaterprojekte realisiert. Mich hat schon immer die Beziehung zwischen Publikum und Bühne interessiert, und ich bin inspiriert vom modernen Theater, welches das Theater als gemeinsamen Erlebnisraum für Zuschauer und Akteure begreift.

Anni Mihm

Seit einem Krippenspiel hat mich das Theater nicht mehr losgelassen, aber jetzt habe ich das Gefühl: Es reicht, nur dieses eine noch… Doch das ist nicht so einfach, weil – das habe ich von mir schon öfter mal gehört. Gespielt habe ich schon vieles: Miss Marple, den Dämonen bei Mac Best und natürlich die falsche Prinzessin. das Stück haben wir im Park von Schloss Fasanerie aufgeführt, das war besonders reizvoll.

Christina Strobl

Schon als Kind hat es mich fasziniert, dass auf einer Theaterbühne für kurze Zeit eine ganz eigene Welt entsteht, quasi eine Geschichte in Fleisch und Blut. Als Schauspielerin bietet Theater für mich die Gelegenheit, selbst zu erfahren, ein Teil davon zu werden und das, was eine Theaterfigur bewegt und antreibt zu verstehen und zu begreifen. Somit bietet Theater auch die Möglichkeit, etwas zu lernen, über das Menschsein und über uns in dieser Welt. Und das mit mehr Echtheit und Wahrheit als irgendein anderes Medium unserer Zeit. Seit meiner Schulzeit stehe ich aktiv auf der Bühne. Meine Lieblingsrolle war die der Ninive Gerion im Stück „Das Erbe der Narren“ von Michael Ende.

Daniela Petersen

Die Aufregung vor einem Auftritt ist elektrisierend. Und jedes Mal frage ich mich: Warum tust du dir das an? Beim Applaus weiß ich warum, da stehe ich meistens da und grinse wie ein Honigkuchenpferd. Bei Theater aller art durfte ich schon tolle Sachen spielen: ein esoterisches Huhn, eine Prinzessin und dann natürlich die chaotische Magrat in Mac Best, die mir vom Wesen her gar nicht so unähnlich ist. In der Kneipenoper übernehme ich die Rolle der Polly. Das wird eine Herausforderung, weil ich dabei einige Lieder singen werde.

Dietmar Brabsche

Seit 1997 stehe ich mit verschiedenen Theatergruppen auf der Bühne. Es macht mir Spaß, immer wieder verschiedene Charaktere zu verkörpern. Angefangen hat es mit der Rolle des Joseph Garcin in „Geschlossene Gesellschaft“ von Jean-Paul Sartre. Nach der Darstellung des Georg Elser in dem Stück „Wenn er will“ und einigen Eigenproduktionen der Theatergruppe „Gerechte Nachspeise“ bin ich seit 2018 bei Theater aller art aktiiv.

Heino Ackermann

Meine erste Rolle in einem Theaterstück bekam ich im Alter von 6 Jahren in der Grundschule.
Zur Weihnachtszeit durfte ich wegen meiner Körpergröße den Tannenbaum spielen. Meine letzte Rolle vor ein paar Jahren war der Sultan im Ballett von Monika Opsahl nach Motiven aus 1001 Nacht. Was die beiden Rollen verbindet – trotz der verflossenen 60 Jahre – ist die geforderte körperliche Präsenz. Bei unserer aktuellen Produktion erfülle ich mir einen langersehnten Wunsch: Ich übernehme bei der Kneipenoper die musikalische Begleitung.

Helmut Krass

Mir macht das Theaterspiel sehr viel Spaß, und ich hoffe, dass ich noch einige Jahre bei Theater aller art spielen kann. Ich bin Mitbegründer des Vereins und der Vorsitzende. Seit 1992 stehe ich mit der Grupppe auf der Bühne, nächstes Mal am 25. September, wenn wir die Produktion „Scheiterhaufen, Szenen einer Hexenverfolgung in Fulda und anderswo“ aufführen.

Helmut2

Kristin van Gerven

Meine schauspielerische Karriere begann mit acht Jahren – und zwar als Hirte beim Krippenspiel. Danach stand ich auf verschiedenen Fastnachtsbühnen. Theater spiele ich in Sargenzell seit einigen Jahren, mein Lieblingsstück war dort „Klosterfrauen Narzissengeist“, meine Rolle war dabei eine Nonne. 

Shaggy Schwarz

Bereits im Alter von 6 Jahren stand ich das erste Mal auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Damals durfte ich bei einem Schattentheater einen Stein spielen. Das war sicher keine große Charakterrolle, aber seitdem hat mich das Schauspielern nicht mehr los gelassen. Mittlerweile verdiene ich mein Geld vor, hinter und auf der Bühne. Neben meinen zahlreichen anderen Projekten hat „Theater aller art“ immer eine besondere Stellung inne. Hier habe ich die Möglichkeit in Rollen und Figuren zu schlüpfen, die mich seit Ewigkeiten begleiten. Neben Pratchetts Hofnarren freue ich mich vor allem auf meinen nächsten Charakter, denn hiermit erfülle ich mir einen Wunsch: Mackie Messer!
(Foto: Johannes Ruppel)

Olga Laibach

Ich habe vor über zehn Jahren mit einer kleinen Rolle in einem Stück von Tschechow angefangen, da war meine russische Seele gefragt… Sofort war ich mit dem Theatervirus infiziert. Seitdem habe ich verschiedene Rollen gespielt, am liebsten die blinde Anna in „Das Erbe der Narren“. Es ist immer wieder ein aufregendes Gefühl, es macht Spaß.

Raffael Emmert

Als ich mit 14 Jahren mit dem Theater begann, war ich fasziniert, dass es etwas gibt, das mir so viel Freude bereitet und mein Leben so bereichert. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich vorher ohne Theater leben konnte. Bis heute hält diese Faszination an. Frei nach Loriot: Ein Leben ohne Theater ist möglich- aber sinnlos. Meine liebsten Rollen waren bislang Jakob Nebel in Michael Endes „Die Spielverderber oder Das Erbe der Narren“ und Lopachin in Tschechows Kirschgarten.

Susanne Renneke

Theater spielen begann für mich 2005 in der „Gerechten Nachspeise“. An der Mimik arbeite ich laut meiner Schwester seit der Grundschule. Das Übernehmen einer Rolle bedeutet, sich in eine völlig andere Person hineinzuversetzen; jemand anderes zu sein und so zu fühlen. Das ist großartig und lehrreich.

Tim Adomeit

Ich liebe es, Theater zu spielen, weil ich dadurch eine andere Person sein kann, und somit zumindest nicht immer nur an mich selbst gebunden bin.

Rosita Emmert

Es macht mir Spaß, auf der Bühne zu stehen und in andere Rollen zu schlüpfen. Eine meiner Lieblingsrollen war die Freifrau Alexandra von Xanadou aus „Das Erbe der Narren“ von Michael Ende. Ich bin seit der Gründung des Vereins Mitglied.

Wir...

… sind eine Amateurtheatergruppe aus dem Raum Fulda. Unser Verein Theater aller art e.V. wurde 1992 gegründet und ist in Eichenzell ansässig. 

Aufgeführt haben wir schon so ziemlich alles: Kinderstücke, Satire, Sketche, Improvisationen – von leichter Unterhaltung  bis schwere Kost. Leichte Kost bieten wir übrigens auch: bei unseren Theaterfrühstücken in Löschenrod. Da beweisen wir, dass wir nicht nur gern auf der Bühne stehen, sondern auch hinterm Kochtopf.

Wir lieben das Theaterspiel und proben einmal in der Woche, immer dienstags. 

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